Zwote Herren spielen ein weiteres Mal nicht ihr Potenzial aus
Vergangenen Samstag war der TV Gundelfingen II zu Gast in der Willi-Oppenländer-Halle. Nach 60 zähen Minuten verlor die Reserve der Königsbrunner Herrenhandballer mit 26:36.
Auch dieses Mal musste die Zwote auf zwei Positionen stark eingeschränkt antreten. Letzte Woche war es die Kreisläuferposition, die jedoch durch starken Einsatz aus dem Rückraum sowie von den Außen adäquat gefüllt werden konnte. Diese Woche fehlte allerdings der Rückraum und damit die Hauptgefahr im Spiel. Zwar standen mehr als genug Außenspieler zur Verfügung, die die Bank wieder auf 16 Spieler füllten, doch diese sind nicht umsonst Außenspieler und dementsprechend keine gleichwertigen Ersatzspieler für die normalen Rückraumschützen. Von Beginn an wollte man deshalb über die Schnelligkeit kommen und viele 1vs1 Situationen suchen.
Bis zum 8:9 konnte diese Taktik auch gut umgesetzt werden. Danach schlichen sich jedoch viele Fehler ein und Gundelfingen nutzte seine Möglichkeiten konsequent, um durch einfache und nicht gerade ansehnliche Tore leicht davonzuziehen. Bis zur Halbzeit konnte Königsbrunn nicht mehr gegenhalten und es ging mit 14:19 in die Pause.
Leider gab es zum ersten Mal in der Halbzeitansprache wenig Positives zu besprechen. Man machte es Gundelfingen im Angriff viel zu leicht und konnte mit dem derzeitigen Ergebnis noch sehr zufrieden sein. Im weiteren Spielverlauf sollte man auf die eigene Stärke, die Schnelligkeit, bauen. Wenn es gelingen würde, Gundelfingen müde zu spielen, wäre mit einer besseren Ausbeute noch Brauchbares zu holen gewesen.
Leider konnte das Vorgeschriebene nicht umgesetzt werden, und das Spiel verlangsamte sich auf Königsbrunner Seite fast bis zum gefühlten Stillstand. Gundelfingen zog stetig weiter davon und die Zwote hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Über die Spielstände von 16:24 (40.), 21:28 (50.) und dem Endstand von 26:36 holte sich der Gegner einfach und verdient die zwei Punkte und überholte damit die Brunnenstädter in der Tabelle.
Wieder einmal konnte die Zwote trotz einer theoretischen Kaderstärke von 35 Mann nicht alle Positionen adäquat besetzen und überall genügend Gefahr ausstrahlen, um die gegnerische Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Nachdem es nun erst einmal in die verdiente Weihnachtspause geht, kann sich die Zwote ausruhen und ihre Wehwehchen auskurieren. Im neuen Jahr und der damit folgenden Rückrunde wollen die Königsbrunner gegen Aichach wieder frisch und gestärkt die Tabellenmitte angreifen. Weiterhin zeigt sich nämlich, dass die Liga ein Mysterium ist und bleibt. Jeder kann anscheinend jeden schlagen und die Tabelle sortiert sich alle paar Wochen neu.
Die Herren II wünschen allen eine besinnliche Zeit im Kreise ihrer Liebsten sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ein riesiger Dank geht natürlich an all die Fans, die die Zwote weiterhin unterstützen und von den Rängen aus anfeuern.
#liebe
Es spielten für Königsbrunn:
Schneeberger, Robin – Geier, Lino (Tor)
Böhm, Tobias (6) – Schuster, Aaron (7/2) – Blach, Luca – Grobe, Matthias (4) – Antalik, Christian (1) – Böhm, Patrick (1) – Raab, David (1) – Heidler, Felix – Pyrkosch, Manolito – Schwarz, Gerald – Blücher, Lukas (4) – Alt, Dennis – Fackler, Tobias – Riedl, David (2)